5 Tipps, die einen Imagefilm erfolgreicher machen

Die Film-Herstellung ist im Umbruch. In den letzten Jahren haben sich die Sehgewohnheiten stark verändert. Speziell für digitale Verbreitungswege ist es wichtig, die Herausforderungen zu kennen.

Tipp 1: Die richtige Zielgruppe


Durch Online-Plattformen und soziale Netzwerke sind wir einer täglichen Flut an Videocontent ausgesetzt und die Aufmersamkeitsspanne der Zuschauer sinkt. Filme sollten daher kurzweilig und exakt an die Zielgruppe angepasst werden. Nicht selten fristen Filme von Unternehmen ein Schattendasein, weil sie alles in einem sein sollen. Das ist meist der ausdrückliche Wunsch der Auftraggeber, die solche Filme einkaufen. Mit anderen Worten: Sie sollen Recruiting-, Image- und Produktfilm in einem sein. Das will stackfilm spannender machen.

"Constantin Müller (Geschäftsführer stackfilm) möchte den Imagefilm ins digitale Zeitalter führen", schreibt das Fachmagazin FILM & TV Kamera im April. Gerade die sozialen Netzwerke geben die Möglichkeit, Zielgruppen exakt anzusprechen und sehr genau zu entscheiden, wer einen Film sehen soll. Aber auch über die Internetseite des Unternehmens ist es möglich, Interessensgebiete zu filtern und den Kunden nur das zu zeigen, was sie wirklich interessiert. Dafür ist es wichtig, Zielgruppen genau zu analysieren.



Tipp 2: Die richtige Plattform

Erfolgreiche Agenturen setzen mit der Beratung früh im Prozess an. Ist der Film eher für Entscheider gemacht? Dann lohnt eine Ausspielung auf LinkedIn. Oder eher für Endkunden? Dann kann eine Veröffentlichung auf Facebook oder Instagram Sinn ergeben. Schon diese Entscheidungen bringen neue Fragen mit sich. So gibt es auf den einzelnen Plattformen unterschiedliche Längenbegrenzungen für Filmclips. Ein 5-Minuten-Konzept lohnt sich demnächst für eine Ausspielung auf Instagram nicht, da hier im klassischen Format maximal 59-Sekünder erlaubt sind. Und auch die Seitenverhältnisse unterscheiden sich, weshalb die Plattform von Anfang an im Blick der Filmproduktion stehen sollte.


Es macht dabei durchaus Sinn, Digital Natives im Marketing mit ins Boot zu holen, die mit den dafür notwendigen Werkzeugen und Gewohnheiten aufgewachsen sind.



Tipp 3: Ziele priorisieren

Die Aufteilung von Kommunikationszielen muss nicht heißen, mehr Baustellen aufzumachen. Gerade mittelständische Unternehmen, die aktuell im Bewegtbildsektor ihren Nachholbedarf entdecken, haben oft weder das Budget noch die personellen Ressourcen, um große Kampagnen auszuspielen, auszuwerten und zu steuern. Das muss aber gar nicht sein. Müller erklärt, dass es nicht der klassische Imagefilm von drei Minuten Länge auf der Startseite des Unternehmens sein muss.

Das klingt nach einem Trick, mit dem das ganze auch teurer wird: Mehrere Filme statt einem. Doch lieber sollte man auf mehrere kürzere Filmclips setzen, die zusammen das gleiche kosten, was ein langer Imagefilm kosten würde. Denn mehrere kurze Filme bieten einen viel gezielteren Einsatz und machen auch eine Überprüfung der Erfolge möglich. Eine professionelle Filmproduktion oder -Agentur bespricht diese Ziele mit den Kunden und entwickelt eine Video-Strategie.

Kunden, die aktuell nicht das Budget haben, alle Filme umzusetzen, können dann Prioritäten setzen und die Filme nach und nach mehrstufig umsetzen. So kann der Digitalisierungsprozess von Unternehmen auch über mehrere Jahre mit niedrigerem Budget begleitet werden.


Dieser kurze Erklärfilm zeigt, warum es wichtig ist, Ziele zu priorisieren.



Tipp 4: Filme, die der Kunde gerne sieht

Nicht nur das Entwickeln einer modernen Marketing-Strategie sorgt dafür, dass Filme Unternehmen zu mehr Erfolg verhelfen. Nachdem der Kunde sich auf eine Strategie festgelegt hat, startet der Konzeptions-Prozess. Eine starke Idee ist Kern jedes guten Films. In der Ideenfindung sollten auch mutige Konzepte, die auffallen Platz finden.


Im Mittelpunkt steht dabei immer die Frage: Wie können wir nachhaltig Aufmerksamkeit erreichen?

Emotionen sind das Substrat und bilden das Fundament für Entscheidungen, schreibt das Business-Magazin Fast Company von Douglas van Praet, Autor des Werkes "Unconscious Branding". Er beschreibt einen Effekt, der in der Werbebranche genutzt wird, um Menschen zu bewegen, Inhalte zu teilen oder bestimmte Produkte zu kaufen. Was gibt es besseres, als mit positiven Emotionen in Verbindung gebracht zu werden, z.B. Spaß, Witz, Freundschaft, Zusammenhalt. Trauriger Content hingegen kann zum Nachdenken anregen und Mitgefühl auslösen.


Das Steuern von Emotionen ist durch die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten von Bewegtbild unter anderem durch Musiken, Geräusche, Farben, Motive und die Wahl der Schauspieler besonders intensiv möglich. Aber auch Authenizität wird in der Werbewelt immer wichtiger. So sollen werbische Inhalte im Idealfall gar nicht als "typische Werbung" erkannt werden, sondern von den Zuschauern gerne gesehen und geteilt werden. So wird das Unternehmen langfristig positiv konnotiert.

Erfolgreiche FIlmproduktionen arbeiten mit verschiedenen Regisseuren zusammen, die eine Expertise für eine bestimmte Filmsprache oder Filmstile haben. Achten Sie daher am besten auf Auszeichnungen angesehener Festivals.



Tipp 5: Hochwertig produzieren

Wer es ernst meint mit der Bewegtbild-Kommunikation, der begreift in der Auseinandersetzung mit dem Budget früher oder später, dass er hohe Qualität nicht mit der Spiegelreflexkamera oder dem Smartphone inhouse erreicht.

Qualität hat nichts mit der angestrebten Plattform zu tun. Die meisten Kunden haben verstanden, dass diese Hochwertigkeit auch für 30-Sekünder auf Instagram gilt. Dafür benötigt man eine Vielzahl an Kamera-, Licht- und Tontechnik, aber vor allem erfahrendes Personal. Es sollte daher genügend Budget eingeplant werden, um eine erfolgreiche Videokampagne umzusetzen.


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