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Alles wird teuer! Lohnt sich für KMUs ein Film in Krisenzeiten?

Sparen, sparen, sparen tönt es von allen Seiten. Aber sollte man wirklich auch am Marketingbudget den Rotstift ansetzen? Wir glauben, dass es sich gerade jetzt lohnt, in Werbung zu investieren.



Gas geben, wenn die Konkurrenz auf die Bremse tritt!

Natürlich scheint es im ersten Moment für ein Unternehmen logisch, an Stellen zu sparen, die nicht unmittelbar betriebsrelevant sind. Entsprechend wird das Marketingbudget in Krisenzeiten in der Regel stark gekürzt.


Alle sieben bis 12 Jahre wiederholt sich eine globale Wirtschaftskrise: Mitarbeiterentlassungen, Insolvenzen und Kürzung der Ausgaben, insbesondere der Marketingbudgets sind Auswirkungen, die sich immer beobachten lassen.


Während manche Branchen gut beraten sind, zunächst die weitere Entwicklung abzuwarten, bietet sich die Möglichkeit, sich von der Konkurrenz abzusetzen und mit einem Vorsprung aus schwierigen Zeiten zu kommen.


Wenn andere Unternehmen Ihre Werbung drosseln, kommen auch weniger Werbebotschaften bei den potentiellen Kunden an. Es wird also sogar einfacher, sich mit den eigenen Botschaften (vor allem in sozialen Netzwerken) durchzusetzen.


Ein weiterer Vorteil: Spart die Konkurrenz Werbebudget ein, sinken auch global die Preise für Werbeanzeigen. Zu Anlässen wie Weihnachten und Ostern hingegen schnellen die Kosten für eine bezahlte Werbeanzeige in die Höhe. Denn die Kosten für das Schalten einer Werbeanzeige sind vor allem abhängig von der Nachfrage am Markt.


Wer in Krisenzeiten Marketing-Budgets kürzt, gewinnt langfristig nicht. Denn gerade unsichere Zeiten bieten große Chancen, die eigene Marke zu stärken.


Sicherheit vermitteln in unsicheren Zeiten

Die Inflation, Gas- und Strompreise steigen und Corona schüren die Unsicherheit kleiner und mittelständischer Unternehmen. In der Regel werden in diesen Phasen als erstes Marketingbudgets gekürzt. Doch die Chance, in Krisenzeiten eine starke Präsenz zu zeigen und die eigene Marke langfristig zu stärken, sollte man nicht ungenutzt lassen.





Somatische Marker – positive Anker setzen

Grundsätzlich werden Reize mit den schon vorhandenen, gespeicherten Erfahrungen – den somatischen Markern – verglichen. Hören Rezipierende z. B. Geräusche aus einem Fußballstadion, erinnern sie sich möglicherweise an ihren letzten Besuch, bei dem die Lieblingsmannschaft (hoffentlich) gewonnen hat. An diesen Stadionbesuch sind entsprechende Emotionen gekoppelt, die durch diesen auditiven oder visuellen Reiz wieder ausgelöst werden. Die Lust auf das Stadionerlebnis – und alles, was damit zu tun hat - steigt.


Da diese somatischen Marker eine große Rolle für die Kaufentscheidung spielen, ist es für Werbefilme wichtig, so viele positive Erfahrungen wie möglich zu generieren, d. h. in Social-Media-Aktionen auf der emotionalen Ebene so positiv wie möglich aufzutreten. Inhalte, die positive Emotionen hervorrufen, werden zudem nachweislich häufiger geteilt.


Es gibt viele Möglichkeiten in diesen unsicheren Zeiten positiv aufzufallen: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die eigene Marke zu stärken. Sie können beispielsweise selbst Position beziehen, Ihre Zielgruppe unterstützen, Hilfe anbieten, transparent über Ihre Preispolitik berichten.


Ein Beispiel, das das Image der Berliner Verkehrsbetriebe BVG stärkt.


Vielleicht kann es sogar helfen, von bestimmten Sorgen einen Moment lang abzulenken? Häufig lassen sich Situationen auch selbstironisch aufgreifen. Aber auch dann, wenn Sie die Krise nicht als Aufhänger nutzen, um für Ihre Marke zu werben, können Sie in dieser Zeit von günstigeren Werbekosten in sozialen Netzwerken profitieren.


Ein weiteres Beispiel von SIXT: Es werden regelmäßig aktuelle Themen auf ironische Art aufgreifen und der Marke ein modernes Image verliehen.



Warum Film?

Mit Filmen lassen sich unsere Sinne ansprechen. Das ermöglicht ein hohes Maß

an Emotionen und Aufmerksamkeit. Die Botschaften bleiben dadurch länger im Gedächtnis

der Zielgruppe. Ein Film ist also das perfekte Medium, wie oben beschrieben, positiv aufzufallen und die eigenen Marke zu stärken.


Videos werden häufig geteilt, wenn sie attraktiv und sympathisch wirken. Die Menschen

schauen sich eben gerne Filme an und lassen sich davon unterhalten. Fast

dreieinhalb Stunden (204 Minuten) am Tag verbringt der Durchschnittsdeutsche im

Internet, die unter 30-Jährigen ganze sechseinhalb Stunden (388 Minuten). 67 Prozent

der deutschen Internetnutzer schauen mindestens ein Video pro Woche online, so die

ARD/ZDF-Onlinestudie 2020. Personen, die ein Video gesehen haben, spüren eine engere

Bindung zur Marke, vertrauen ihr mehr und neigen stärker dazu, die Werbebotschaften

weiterzutragen als nach dem Betrachten von Bildern oder Texten.


Bewegtbild transportiert Inhalte wirkungsvoller

...als andere Contentformate. Und es erleichtert auch die Suchmaschinenoptimierung (SEO)

bzw. verbessert das Ranking. Die ARD/ZDF-Onlinestudie hat schon im Jahr 2016 belegt,

dass sich mit Bewegtbild die Chance um etwa das 53-Fache erhöht, auf der ersten

Seite der Google-Suchergebnisse zu landen. Wer in die Beschreibung des Videos einen

Link zur Unternehmenswebseite integriert, kann mit einer deutlichen Steigerung der

Besucherzahlen rechnen.


Unsere Empfehlung: Prüfen Sie geplante Investitionen im Hinblick auf die Krise und verteilen Sie ggf. Marketingbudgets, denn wer Unsicherheiten und Krisen als Chance sieht, kann die eigene Marke langfristig stärken.


Kontakt

Stackfilm Müller & Detambel GmbH

Telefon: 0611 34 18 69 50

E-Mail: info@stackfilm.de



Außerdem können Sie unser Buch "Geldvernichtung Imagefilm", das im Haufe-Verlag erschienen ist, im Buchhandel erwerben: https://shop.haufe.de/prod/geldvernichtung-imagefilm


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