Diese 10 KPIs müssen Sie im Videomarketing kennen

Wie Sie den Erfolg eines Videos bei Ihrer Zielgruppe messen können.

Was sind KPIs


KPIs (Key-Performance-Indicator), bzw. zu deutsch: Leistungskennzahlen sind Kennzahlen, anhand derer der Fortschritt oder der Erfüllungsgrad wichtiger Zielsetzungen gemessen und ermittelt werden kann.

Gerade um den Erfolg einer digitalen Video-Kampagnen zu messen, ist es erforderlich KPIs festzulegen, die beobachtet und verglichen werden können.


Tipp: Lassen Sie Ihre Zielgruppe entscheiden. Entwickeln Sie einen A/B-Test, z.B. mit zwei unterschiedlichen Versionen eines Films, die Sie der Zielgruppe über eine Paid-Ad ausspielen. Messen Sie anhand von KPIs, welcher Film besser ankommt.


Erst die Strategie optimieren, dann messen

Bevor wir und mit KPIs beschäftigen, möchte ich einen Überblick über zahlreiche Tipps geben, die dazu führen, dass das Video gesehen wird. So können Sie zwar eine Paid-Ad (also eine bezahlte Werbeanzeige) nutzen, um eine höhere Reichweite und bessere Klickrate zu erzielen. Doch je weniger ansprechend der Film für die Zielgruppe gestaltet ist, desto teurer wird es, hohe Klickzahlen zu erreichen. Daher sollte der passende Content immer im Mittelpunkt stehen.


Wir raten dazu, Social Media Paid-Ads erst mit einem Budget von ca. 3000€ zu starten. Darunter machen Paid-Ads häufig nur im kleinen regionalen Bereich Sinn. Optimieren Sie Ihren Beitrag, um die Ziele zu erreichen, zum Beispiel:

  • Formulieren Sie eine Handlungsaufforderung (Call-To-Action): Möchten Sie dazu anregen, das Video zu kommentieren oder aggressiv Hard-Sells erzeugen?

  • Formulieren Sie einen Text, der dazu anregt, das Video zu sehen

  • Erstellen Sie einen interessanten Titel

  • Nennen Sie wichtige Keywords, damit der Film über Suchmaschinen gefunden wird

  • Nutzen Sie ggf. wichtige Hashtags

  • Platzieren Sie den Film auf der richtigen Plattform

  • Wählen Sie die richtige Zielgruppe aus

  • Positionieren Sie ggf. Untertitel, damit der Film auch ohne Ton verstanden wird


Übrigens: Binden Sie ein Video auf Ihrer Landing-Page ein, steigert das die Verweildauer um 88%, die Conversion Rate um 80% und verringert die Absprungrate.


Auf diese KPIs kommt es im Video-Marekting an

Sie haben vor lauter Kennzahlen den Überblick verloren? Nachfolgend fassen wir die wichtigsten KPIs für Video-Marketing zusammen. Vergessen Sie aber nicht: Die relevanten Indikatoren hängen von Ihren individuell gesetzten Zielen ab.


  1. Views / Peak Live Viewer: Die Anzahl an Gesamt-Views ist ein erster wichtiger Faktor, um den Erfolg eines Videos zu messen. Nutzen Sie einen Live-Stream, lohnt sich auch ein Blick auf die Peak Live Viewer, also die maximale Anzahl gleichzeitiger Betrachter. Betrachten Sie die Views aber kritisch. Zum einen sollten Sie sich fragen: Wurde das Video beworben und somit Views gekauft oder handelt es sich um eine organische Reichweite? Weiterhin ist die Zählart nach Plattform unterschiedlich. So zählt Facebook ab einer Abspieldauer von 3 Sekunden (Autoplay und ohne Ton mitgezählt), YouTube zählt ab ca. 30 Sekunden Sehdauer.

  2. View-Through Rate / Average Percentage Completion: Wie viel Prozent Ihrer Zuschauer schauen sich den Film ganz an? Je höher diese Zahl ist, desto besser kam der Film bei der Zielgruppe an. Ist die VTR gering, sollten Sie prüfen, ob Film und Zielgruppe zueinander passen.

  3. Reichweite (Reach): Während YouTube keine Kennzahl hat, um die Reichweite von Filmen zu messen, kann bei Facebook die Anzahl an Kontaktpersonen angeben, die das Video gesehen haben. Messen Sie im Idealfall auf Ihrer Website die "Unique User", um einen Überblick über die Reichweite zu bekommen.

  4. Verweildauer und Absprungrate: Die Verweildauer zeigt Ihnen, bis zu welchem Zeitpunkt Ihr Video angesehen wurde. Analysieren Sie, warum die Zielgruppe an einem Punkt abschaltet und passen Sie Ihr Video ggf. an. Wir empfehlen grundsätzlich, den Nutzen des Films nach 5 Sekunden klar transportiert zu haben. Im Idealfall wird dann sogar eine YouTube-Werbeanzeige nicht übersprungen.

  5. Engagement und Interaktion: Videos gehören zu dem Content, der am häufigsten Enagement auslöst. Insbesondere ist für eine "Video-Seeding"-Herangehensweise das Messen von Engagement relevant. Zur Engagement-Messung sollten einige KPIs herangezogen werden: Beobachten Sie Kommentare, geteilte Inhalte (Shares), Abonnentenzahlen, Likes (Mag-Ich-Angaben) und Bewertungen. Bei Facebook können Sie außerdem Reactions messen, damit sind die kleinen Buttons gemeint, mit denen Ihre Zielgruppe zum Beispiel ein Herz oder ein trauriges Smiley für Ihren Content vergeben kann.

  6. Klickzahlen: Neben der Anzahl an Views ist es insbesondere bei Facebook wichtig zu messen, ob der Film durch Auto-Play oder durch Click to Play abgespielt wurde. Das gibt Aufschluss darüber, ob Ihre Zielgruppe Inhalte aktiv anklickt oder im Hintergrund konsumiert, während Sie etwas anderes macht. Übrigens: Rund 85% aller Facebook-Videos laufen als Autoplay.

  7. Wiederkehrende Nutzer: Diese können Sie beispielsweise in YouTube Studio Beta im Tab "Einzelne Zuschauer" oder über Google Analytics messen. Achten Sie bei der Messung wiederkehrender Nutzer darauf, ob ein Video direkt hintereinander häufig gesehen wurde (was darauf hindeutet, dass das Video nicht verstanden wurde) oder ob es in größerem zeitlichen Abstand gesehen wurde (was auf Interesse hindeutet).

  8. Backlinks / Referrer: Analysieren Sie die Referenz, also den Ursprungort (den Link), von dem Ihre Zielgruppe auf Ihr Video verwiesen wurde. Backlinks sind wichtig und hilfreich, um Ihr Google Ranking zu verbessern. Tipp: Passen Sie gegebenenfalls Keywords, Titel und Thumbnails an, um besser gefunden zu werden. Über YouTube empfehlen wir, die Arten von Zugriffsquellen (Externe Zugrifssquellen) zu messen. Dies können Sie im Creator Studio tun.

  9. Conversion Rate: Sie nutzen Call-To_Action Overlays in YouTube oder haben eine Paid-Ad geschaltet? Dann möchten Sie, dass der Nutzer Ihrer Handlungsaufforderung folgt. Messen Sie, wie häufig Ihr gewünschtes Ziel (z.B. Newsletter abonnieren, Kanal folgen oder Website besuchen) tatsächlich eintritt.

  10. Umfrage: Auch wenn es sich hierbei nicht um einen KPI handelt, sollte zuletzt auch eine persönliche Befragung Ihrer Zielgruppe als Möglichkeit zur Erfolgsbeurteilung genannt werden. Mit Hilfe einer quantitativen Methode (Kurzinterviews oder Fragebögen), kann die Medienwahrnehmung ausgewählter Personen analysiert werden, was zukünftig bei der Ausrichtung von Filmen weiterhelfen kann.


Themenvorschlag


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