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Gestatten, der Portraitfilm!

Richtig eingesetzt kann ein Portraitfilm wirkungsvoll Marken stärken und Vertrauen aufbauen. Für wen eignet sich ein Portraitfilm und was ist der Unterschied vom Imagefilm?


Was ist ein Portraitfilm?

Der Fokus des Portraitfilms liegt immer auf einer Einzelperson. Dabei kann, neben biografischen Informationen, auch erzählt werden, was die portraitierte Person antreibt und motiviert.

Das A und O dabei: Die Person muss authentisch dargestellt werden. Sobald Zuschauende merken, dass jemand nur seine "Sprüchlein" aufsagt oder krampfhaft versucht, sympathisch zu wirken und eine Rolle zu spielen, ist das Ziel verloren, das man mit dem Film erreichen wollte.


Die Anforderungen an die Filmcrew bestehen bei dieser Filmart darin, die Protagonisten des Films so in Szene zu setzen, dass diese gar nicht merken, dass sie gefilmt oder interviewt werden. Und es kommt darauf an, Fragen zu formulieren, die gerade deswegen, weil sie so einfach gestellt werden, den Interviewten doch die Antworten entlocken, die am Ende den Sympathiefunken zum Zuschauenden überspringen lassen.


Man könnte auch sagen: Der Portraitfilm ist eine besondere Form des Imagefilmes.

Ein beispielhafter Portraitfilm über Hans-Rainer Vogel



Anonymität vermeiden, Vertrauen aufbauen

...das ist nicht ohne Grund das wichtigste Kommunikationsziel vieler Unternehmen.


Denn die (Neu-)Kundinnen und Kunden, die sich für ein Produkt oder eine Dienstleistung interessieren, wissen vor dem Kauf meist nicht, was sie am Ende bekommen und ob das Geld gut investiert ist.


Der Portraitfilm lebt von seinem Protagonisten. Er stellt nicht das Produkt oder die Dienstleistung mit werblicher Absicht in den Vordergrund, sondern die dahinterstehende Person.

Mit einem Portraitfilm kann man eine Marke nahbarer machen. Man gibt den angebotenen Dienstleistungen oder Produkten ein Gesicht. So wird eine Beziehung zum Zuschauer aufgebaut und es entsteht Vertrauen: Zur Person und zu dem Unternehmen, das diese Person repräsentiert.



Für wen lohnt sich ein Portraitfilm?

Für die Kundschaft ist es oft schwierig, das eine Produkt (oder die Dienstleistung) von dem der Konkurrenz zu unterscheiden. Ist die Qualität der Schuhe einer Marke tatsächlich besser? Wird der Rechtsanwalt mich wirklich besser beraten, als der andere? Was unterscheidet den einen Fertigaus-Anbieter von dem anderen?


Man recherchiert, liest Rezensionen, um sich ein Bild des Unternehmens zu machen und doch bleibt einem oft nichts anderes übrig, als sich auf das Bauchgefühl zu verlassen.


Denn oftmals ist es gar nicht möglich, die Qualität im Vorfeld zu erkennen. Zum Beispiel wenn es um eine Beratungsleistung geht, so wie sie Finanzberater, Fondsmanagerinnen, Versicherungsvertreter,

Immobilienmaklerinnen und Coaches anbieten. Selbst Ärtzen muss man einen Vertrauensvorschuss geben, denn vor der Behandlung weiß man nicht, ob diese einem helfen wird. Und selbst danach kann man häufig nicht sagen, ob die Genesung ursächlich auf die Behandlung oder doch auf andere

Faktoren zurückzuführen ist.


Der Portraitfilm ist immer dann die beste Wahl, wenn es darum geht, Vertrauen zu erzeugen. Gerade mittelständische Unternehmen können keine groß angelegten Werbekampagnen starten, um der Marke mit zahlreichen Werbespots ein Image im Stil von Mercedes, Apple oder Hornbach zu verleihen. Um Vertrauen aufzubauen, lohnt es sich, über einen Portraitfilm nachzudenken und so der eigenen Marke ein Gesicht zu geben.



Glaubwürdig und authentisch

Ein Erfolgsbeispiel ist Claus Hipp mit seinem Ausspruch: »Dafür stehe ich mit meinem Namen!« Seit 1990 trat er mit diesem Satz über viele Jahre im deutschen Fernsehen auf und verbürgte sich für die Qualität seiner Produkte. Er als Person gibt damit ein Versprechen ab und schafft Glaubwürdigkeit.


Obwohl dies kein klassischer Portraitfilm ist, verdeutlicht das Beispiel sehr gut das dahinterstehende Prinzip: Eine Marke mit einer Person zu verknüpfen, um so Vertrauen zu erwecken. In der Werbung werden dafür auch oft Prominente eingesetzt, die sich für dieses oder jenes Produkt in sogenannten Testimonials aussprechen.






Kontakt

Stackfilm Müller & Detambel GmbH

Telefon: 0611 34 18 69 50

E-Mail: info@stackfilm.de


Außerdem können Sie unser Buch "Geldvernichtung Imagefilm", das im Haufe-Verlag erschienen ist, im Buchhandel erwerben: https://shop.haufe.de/prod/geldvernichtung-imagefilm


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