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Was kostet ein Imagefilm?

Wie Sie sich einen Überblick über Kosten und Qualität verschaffen können, mehr Zuschauer generieren und wie Sie professionelle von unprofessionellen Filmproduktionsfirmen unterscheiden können.


Die Kern-Frage, die Produzenten regelmäßig erreicht, ist die Frage nach den Kosten der Filmherstellung. Und diese Frage ist nicht pauschal zu beantworten.



Welches Budget sollte man einplanen?

Um einen ungefähren Überblick über Herstellungskosten zu geben, lohnt sich ein Blick auf durchschnittliche Herstellungskosten. Grundsätzlich raten wir zu Film erst ab einem Budget von 7.500€. Darunter raten wir, Ziele nicht mit Filmen umzusetzen. Natürlich sind nach oben keine Grenzen gesetzt, die hier genannten Werte sind realistische Mindestkosten.


Website Header Film: ab 7.500€

Portraitfilme: ab 8.000 - 20.000€

Imagefilm (z.B. Webseite, Social Media-Fassung): ab 25.000 - 80.000€

Werbespot (z.B. TV oder YouTube): ab 40.000-150.000€



Wie sich die Kosten eines Films zusammensetzen?

Beispiel-Kalkulation für einen einfachen Imagefilm / Werbefilm mit einem 10-stündigen Drehtag:


Beratung & Konzeption: ca. 2500€

Vorproduktion (2-5 Tage): ca. 1200-3500€

Redakteur/in oder Regisseur/in (Lohnsteuerkarte oder Rechnung): ca. 700-950€ (Werbung ca. 3.500€)

Kameramann / -frau: 650-1200€ (Werbung ca. 3.500€)

1. Kameraassistent/in: 460-750€

Oberbeleuchter/in: 460-900€

Beleuchter/in: 360-800€

Tonmeister/in: 400-700€

Maskenbildern/in: 750€

Technik (pauschal, ca.): 1800€ (Werbung ca. 10.000€)

Stock-Musik (inkl. Lizenz und Recherche): 150€ (Musik-Komposition ca. 2.500-8.000€)

Reisekosten & Spesen: 180€

Fahrzeug (z.B. Sprinter): 120€

Schnitt (2 Tage, inkl. Schnittplatz und Editor, inkl. 1x Korrekturschleife, ggf. zzgl. langfristiger Speicherung der Daten): 1500€

Farbkorrektur (pauschal, ca. 5 Stunden): 650€


Lohn-Nebenkosten: 30% aller Arbeitnehmer auf Lohnsteuerkarte

Künstlersozialabgabe: 4,2% (2021)

Versicherungen: ca. 1% des Gesamt-Nettobetrages


Produktionsleitung / Gewinn: Der so genannte "Mark-Up" liegt üblicherweise bei 10-25%.


Weisungsgebundene Tätigkeiten (z.B. Assistenten) wurden als Brutto-Lohn auf Lohnsteuerkarte kalkuliert, hierbei werden Lohnnebenkosten in Höhe von ca. 30% fällig.

Alle Gagen wurden dabei nach Gagentabelle IGLBM kalkuliert.


An welcher Stelle würden Sie sparen? Und welche Abstriche wären Sie bereit hinzunehmen?

So kommt man für einen einfachen, aber hochwertig produzierten Imagefilm schnell auf Gesamt-Herstellungskosten von mindestens ca. 10.000-15.000€. Einkalkuliert sind hierbei aber weder Schauspieler-Gagen, noch besondere Drehort-Kosten.


Geht das nicht günstiger?

Ja, in bestimmten Ausnahmefällen kann auch ab ca. 3.000-5.000€ schon das Produzieren von Video-Content möglich sein. So kann beispielsweise ein CEO-Interviewfilm (z.B. zur internen Kommunikation) mit einem deutlich geringeren Aufwand und einem kleineren Team realisiert werden. Lassen Sie sich gerade bei günstigen Produktionen am besten vorab Referenzfilme zeigen, damit Sie wissen, welches Ergebnis Sie erwarten können. Referenzfilme belegen im Idealfall die Hochwertigkeit.


Außerdem empfehlen wir, Content kombiniert herzustellen: Je mehr Filme auf einmal produziert werden, desto günstiger kann produziert werden. So wäre es beispielsweise denkbar, an einem Drehtag einen Social Media Clip, an zwei Drehtagen aber schon 3 Social Media Clips herzustellen. Zusätzlich könnte ein Fotograf parallel Standbilder für Ihre Digital- & Print-Kampagne erstellen.


Tipp: Teilen Sie geplanten Content auf in: hochwertig produziert und hausintern angefertigt

Eventuell kann Content in Ihrem Unternehmen hausintern durchgeführt werden, also ohne den Einsatz einer externen Filmproduktion. Beispielsweise können tägliche Instagram-Stories ohne aufwändige Technik durch Mitarbeiter hergestellt werden. Wägen Sie genau ab, welcher Content hochwertig aussehen muss, um erfolgreich Ihre Ziele zu erfüllen.


Imagefilme und Werbefilme sollte als Investition gesehen werden, die - wenn sie gut gemacht sind - langfristig einen vielfach höheren Return zur Folge haben.



Imagefilme mit niedrigem Budget herstellen?

Wenn Sie ein niedriges Budget zur Verfügung haben, aber viele Zuschauer erreichen wollen, sollten Sie keinesfalls einen Imagefilm mit niedriger Qualität umsetzen, der Ihre Ziele nicht erfüllt oder Sie nicht so hochwertig abbildet, wie Sie es verdient haben.


Setzen Sie lieber auf weniger Ziele und dafür hochwertige, kurze Imagefilme (oder Werbespots). Langweilen Sie Ihre Zielgruppe nicht, sondern transportieren Sie die Inhalte, die Ihre Zielgruppe sehen will. Sie sollten sich fragen:

  • Welche Ziele möchte ich priorisiert angehen?

  • Welche Zielgruppe möchte ich erreichen?

  • Möchten Sie regional, national oder international werben?


Sie sollten nicht glauben, dass ein Imagefilm auf Ihrer Startseite Ihre Umsätze steigern wird.

Ein Film mit einem klaren Ziel performt immer bessert, als ein Film der (zu) viele Ziele erreichen will. Und nicht immer ist ein Imagefilm die richtige Wahl. Vielleicht benötigen Sie viel eher einen Produktfilm, einen Erklärfilm oder einen Recruiting-Film, den Sie auf LinkedIn bewerben oder einen Produktfilm, mit dem Sie Ihre Zielgruppe bei Instagram ansprechen?


Eine professionelle Filmproduktion führt zunächst ein Gespräch über Ihre Ziele, Zuschauer (Zielgruppen) und berät zu Video-Strategie und Möglichkeiten. Und aufgrund der Erfahrung können in einem unverbindlichen Beratungs- und Strategie-Gespräch ungefähre Herstellungskosten realistisch genannt werden. Natürlich ist es günstiger, eine kleine Zuschauer-Anzahl über Soziale Netzwerke anzusprechen, als das 7-stellige Budget für das Schalten einer TV-Werbung aufzubringen, die sich an die breite Masse richtet.



Welche Preise für Imagefilm-Produktionen sind professionell?