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Was kostet ein Imagefilm oder Werbefilm?

Diese Frage ist die am häufigsten gestellte und zugleich diejenige, die am schwierigsten zu beantworten ist. Denn die Kosten hängen von vielen Faktoren ab.


Was kostet ein Film?

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Richtwerte und Beispiele nennen, damit Sie eine ungefähre Vorstellung von den Herstellungskosten bekommen.


Konkrete und exakte Angaben sind weder möglich noch seriös, da immer der individuelle Fall und Film mit allen Bedingungen geprüft werden muss.



Wie sich die Kosten eines Films zusammensetzen?

Beispiel-Positionen auf dem Angebot einer Filmproduktion:


  • Strategie-Entwicklung

  • Kreative Konzeption

  • Vorproduktion (2-5 Tage)

  • Redakteur/in oder Regisseur/in

  • Schauspieler/innen / Models

  • Kameramann / -frau

  • 1. Kameraassistent/in

  • Oberbeleuchter/in

  • Beleuchter/in

  • Tonmeister/in

  • Maskenbildern/in

  • Technik

  • Stock-Musik (inkl. Lizenz und Recherche)

  • ggf. Musik-Komposition

  • Buyouts ("Lizenz" je nach geplanter Verwertung)

  • Reisekosten & Spesen

  • Fahrzeug

  • Schnitt

  • Motion-Design: 2D- oder 3D-Animationen und Titeleinblendungen

  • Offtext-Sprachaufnahmen

  • Verschiedene Sprachfassungen inkl. Übersetzungen

  • Untertitel

  • Tonmischung

  • Farbkorrektur

Hinzu kommen:

Lohnnebenkosten: Weisungsgebundene Tätigkeiten (z.B. Assistenten) wurden als Brutto-Lohn auf Lohnsteuerkarte kalkuliert, hierbei werden Lohnnebenkosten in Höhe von ca. 30% fällig.

Künstlersozialabgabe: 4,2% (2021)

Versicherungen: ca. 1% des Gesamt-Nettobetrages


Produktionsleitung / Gewinn: Der so genannte "Mark-Up" liegt üblicherweise bei 10-25%.


Alle Gagen können nach Gagentabelle IGLBM kalkuliert werden.


An welcher Stelle würden Sie sparen? Und welche Abstriche wären Sie bereit hinzunehmen?

So kommt man für einen einfachen, aber hochwertig produzierten Film schnell auf mittlere fünfstellige Gesamtherstellungskosten.



Welches Budget sollte man einplanen?

Inzwischen ist jedem klar: Bewegtbild wird immer gefragter. Denn kaum jemand möchte lange Texte lesen. Und gerade wenn es darum geht, Menschen emotional zu erreichen, Marken langfristig im Gedächtnis der Zielgruppe zu verankern oder Vertrauen aufzubauen, sind audiovisuelle Inhalte messbar erfolgreicher.

Die Frage, was ein Film kostet, ist schwer zu beantworten. Wichtig ist: Die Kosten sollten im Verhältnis zum gewünschten Ziel stehen. So ist das Budget für die Herstellung eines Recruiting- oder eines Portraitfilms in der Regel niedriger, als das Budget für eine Fernsehwerbung. Logisch!


Dennoch lohnt es sich, einen Überblick über durchschnittliche Herstellungskosten zu geben. Natürlich sind nach oben keine Grenzen gesetzt, die hier genannten Werte sind realistische Mindestkosten.


Völlig klar: Die Investition in einen Werbefilm muss sich lohnen, was bedeutet: Die Herstellungskosten müssen durch die Werbekampagne wieder eingespielt werden. Und dafür muss der Film so effizient wie möglich sein, er muss performen.

Einfache Animationsfilme, z. B. gezeichnete und illustrierte Filme, liegen bei Herstellungskosten ab ca. 10.000 bis 15.000 Euro pro Minute. Wesentliche Faktoren für den Preis eines Animationsfilms sind die Länge, der Stil und die Komplexität des Konzeptes.



Portraitfilme, in denen zum Beispiel der Inhaber eines Unternehmens persönlich, authentisch und menschlich vorgestellt wird, kosten ab ca. 8.000 -15.000 Euro.



Werbefilme für Social Media und Web (und dazu zählen wir auch gut gemachte Imagefilme) beginnen bei Herstellungskosten ab mindestens 15.000 bis 30.000 Euro pro Drehtag. Ist ein Film sehr aufwendig, weil z. B. die Person im Ausland, in der Luft (Heißluftballon) oder unter Wasser ins Bild kommen soll, landet man schnell bei einem Vielfachen der Kosten. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt.



Kino- und TV-Werbefilme liegen bei Herstellungskosten im 6-stelligen Bereich. Für Kino- und TV-Werbefilme fallen besonders die Kosten für Buyouts ins Gewicht. Buyouts sind Nutzungs- und Verwertungsrechte für alle Künstler wie z.B. Schauspieler, Models und Sprecher beim Film.

Die Frage (und Rechnung) darf also nicht lauten: Was kostet mich ein Film? – sondern: Was kostet es mich, über einen Film potenzielle Kundinnen und Kunden zu erreichen und mit welcher Umsatzsteigerung kann ich dadurch (langfristig) rechnen?


Geht das nicht günstiger?

Ja, in bestimmten Ausnahmefällen kann auch ab ca. 3.000-5.000€ schon das Produzieren von Video-Content möglich sein. So kann beispielsweise ein CEO-Interviewfilm (z.B. zur internen Kommunikation) mit einem deutlich geringeren Aufwand und einem kleineren Team realisiert werden. Lassen Sie sich gerade bei günstigen Produktionen am besten vorab Referenzfilme zeigen, damit Sie wissen, welches Ergebnis Sie erwarten können. Referenzfilme belegen im Idealfall die Hochwertigkeit.


Tipp: Rechnen Sie nicht, was Sie der Film kostet, sondern was es Sie kostet, ihr Ziel zu erreichen: Zum Beispiel um Kontakt zu einem potenziellen Kunden herzustellen. Je besser Ihre Bewegtbild-Strategie durchdacht ist, umso besser können Sie Ihre Zielgruppe erreichen - und umso eher hat sich die Investition für Sie gelohnt!

Imagefilme, Produktfilme, Werbefilme, Erklärfilme und Social Media Content sollten als Investition gesehen werden, die - wenn sie gut gemacht sind - langfristig einen vielfach höheren Return zur Folge haben.


An der falschen Stelle zu sparen, kann nach hinten losgehen: Billig produzierte Filme erzielen häufig eine andere Wirkung und können schnell peinlich werden. Wägen Sie daher genau ab, welcher Content in-house erstellt werden kann, um erfolgreich Ihre Ziele zu erfüllen.


Außerdem empfehlen wir, Content kombiniert herzustellen: Je mehr Filme auf einmal produziert werden, desto günstiger kann produziert werden. So wäre es beispielsweise denkbar, an einem Drehtag einen Social Media Clip, an zwei Drehtagen aber schon 3 Social Media Clips herzustellen. Zusätzlich könnte ein Fotograf parallel Standbilder für Ihre Digital- & Print-Kampagne erstellen.



Imagefilme mit niedrigem Budget herstellen?

Wenn Sie ein niedriges Budget zur Verfügung haben, sollten Sie keinesfalls einen Imagefilm mit niedriger Qualität umsetzen - der Ihre Ziele aber womöglich nicht erfüllt. Einen Film herstellen zu lassen ist immer eine Investition, die sich lohnen muss. Schauspieler, Spezialeffekte und Animationen können zwar wirkungsvoll sein, sie sind aber auch teuer - nach oben sind keine Grenzen gesetzt!


Manche Ideen können günstiger hergestellt werden, andere Ideen benötigen hohe Herstellungskosten. So kann man einen emotional-starken und auffälligen Werbespot auch günstiger umsetzen - wenn es das Konzept hergibt.


Beispiel für einen aufwändigen, hochpreisigen Imagefilm von Stackfilm:


Statt eines langen Films, der alle erreichen will, aber niemanden so richtig erreicht, sollten Sie lieber ein Ziel und eine Zielgruppe fokussieren und dieses Ziel konsequent und hochwertig auf den dafür notwendigen Plattformen umsetzen (z. B. der Webseite, YouTube, Facebook, LinkedIn). Dieses Fokussieren macht den Film in seiner Botschaft eindeutig. Alles sollte dem Ziel dienen, dass Zuschauende die gewünschte Aktion umsetzen. Außerdem langweilen Sie Ihre Zielgruppe nicht, sondern transportieren nur die Inhalte, die Interesse wecken und Ihre Zielgruppe wirklich interessieren. Schaffen Sie es, sich als Marke zu etablieren (vor allem im B2C-Bereich) oder erreichen Sie durch einen solchen Film interessierte Neukunden, werden Sie langfristig eine Steigerung von Umsatz und Rendite verbuchen, wodurch sich die Herstellungskosten als Investition mit positivem Return rechnen lassen.


Sie sollten sich fragen:

  • Welche Ziele möchte ich priorisiert angehen?

  • Welche Zielgruppe möchte ich erreichen?

  • Möchten Sie regional, national oder international werben?

  • Auf welchen Plattformen ist "meine" Zielgruppe unterwegs?

  • Welche Handlungsaufforderung (Call To Action) soll der Film geben?

  • Welche Inhalte sollen vermittelt werden?

Wenn sich dieser Film rechnet, können Sie nach und nach die weiteren Ziele angehen.


Sie sollten nicht glauben, dass ein Imagefilm auf Ihrer Startseite Ihre Umsätze steigern wird.

Ein Film mit einem klaren Ziel performt immer bessert, als ein Film der (zu) viele Ziele erreichen will. Und nicht immer ist ein Imagefilm die richtige Wahl. Vielleicht benötigen Sie viel eher einen Produktfilm, einen Erklärfilm oder einen Recruiting-Film, den Sie auf LinkedIn bewerben oder einen Produktfilm, mit dem Sie Ihre Zielgruppe bei Instagram ansprechen?


Eine professionelle Filmproduktion führt zunächst ein Gespräch über Ihre Ziele, Zuschauer (Zielgruppen) und berät zu Video-Strategie und Möglichkeiten. Und aufgrund der Erfahrung können in einem unverbindlichen Beratungs- und Strategie-Gespräch ungefähre Herstellungskosten realistisch genannt werden. Natürlich ist es günstiger, eine kleine Zuschauer-Anzahl über Soziale Netzwerke anzusprechen, als das 7-stellige Budget für das Schalten einer TV-Werbung aufzubringen, die sich an die breite Masse richtet.



Welche Preise für Imagefilm-Produktionen sind professionell?

Imagefilme zu einem Pauschal-Preis? Ohne das Unternehmen zu kennen, lockt eine Filmproduktion online damit, Imagefilme bis zu 2 Minuten Länge für 2.500€ herzustellen. Davon sollten Sie tunlichst die Finger lassen. Diese Filme sind nicht individuell an Ihr Unternehmen und Ihre Zielgruppe angepasst. Diese Imagefilme helfen Ihnen nicht, Ihre Ziele zu erreichen. Wer solche Lock-Angebote annimmt, wird nicht selten eine negative Überraschung erleben.


Andere Firmen haben daher damit begonnen, Qualitäts- und Preisstufen zu nennen. So kostet ein Imagefilm der Qualitätsstufe 1 bei einer solchen Filmproduktion beispielsweise 10.000€, Qualitätsstufe 2 beginnt bei 15.000€ etc.


Diese Preisangaben sind für Unternehmen oder Agenturen weder relevant, noch professionell. Woher sollen Sie auch wissen, welche Qualitätsstufe Sie benötigen?

Tipp: Wenn Sie wenig Geld für einen Film mit niedrigerer Qualitätsstufe ausgeben, der Film das Ziel aber nicht erfüllt, ist auch das wenige Geld falsch investiert.

Aber wie kalkuliert man einen Film seriös?



Wovon hängt der Preis ab?

Der Preis eines Films hängt von vielen Faktoren ab, unter anderem der Komplexität der Vorproduktion, den Gebühren für Drehorte, den Schauspieler-, Model- oder Moderatoren-Gagen, der Teamgröße, der benötigten Technik, der Anzahl an Drehtagen, den Reisekosten, den visuelle Effekte, der Postproduktion (u.a. Schnitt und Farbkorrektur), der Musikkomposition etc.


Tatsächlich ist der Weg in der Praxis professioneller Produktionen anders, als er von vielen Filmproduktionsfirmen im Industriebereich derzeit gegangen wird: Die Herstellungskosten sind abhängig von der Idee. Sind die Herstellungskosten zu teuer, muss ggf. die Story angepasst werden.


Wer möchte schon Geld für einen günstig produzierten Film mit niedriger Qualität ausgeben, der am Ende das Ziel nicht erreicht?

Tipp: Halten Sie die Kern-Anforderungen in einem schriftlichen Briefing fest und beauftragen Sie zunächst die Konzeption eines Filmes, bevor Sie die Produktion angehen. Nach der Konzeption lassen sich die Produktionskosten sehr genau beziffern.

Wie startet man die Produktion eines Films?

Wir sind der Überzeugung, dass die Bewegtbild-Strategie den Kern jeder erfolgreichen Filmproduktion darstellt. So sollten vor der Produktion Kommunikationsziele, Plattformen, Zielgruppen und Handlungsaufforderungen bekannt sein, bevor mit der Konzeption begonnen wird.


Um das Maximum aus Ihrem vorhandenen Budget herauszuholen, sollte das kreative Konzept (das Drehbuch, bzw. die Idee zu Ihrem Film) immer zu Ihren Zielen, Zielgruppen und Plattformen passen.


Stackfilm ist auf Bewegtbild-Consulting und Content-Produktion spezialisiert. So haben wir das Visibility-Rekognanz-System® entwickelt und bei unseren Kunden mehrfach erfolgreich implementiert. Wir haben bereits während der Konzeption einen Blick auf die vielfältigen technischen Voraussetzungen in Web und Social Media und kennen die Anforderungen unterschiedlicher Zielgruppen genau, um strategisch zu planen, wie die Ziele mit Filmen erfolgreich und maximal effizient erreicht werden können.


Über 30 internationale Auszeichnungen hat Stackfilm gewonnen (u.a. "Prädikat besonders wertvoll"). 2020 wurde die Filmagentur außerdem mit dem "Deutschen Agenturpreis" ausgezeichnet, 2021 mit dem German Brand Award.



Wenn Sie möchten, können Sie sich in einem unverbindlichen Vorgespräch mit uns austauschen.


Kontakt:

Stackfilm Müller & Detambel GmbH

Telefon: 0611 34 18 69 50

E-Mail: info@stackfilm.de



Außerdem können Sie unser Buch "Geldvernichtung Imagefilm", das im Haufe-Verlag erschienen ist, im Buchhandel erwerben: https://shop.haufe.de/prod/geldvernichtung-imagefilm


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