Das müssen Sie wissen, wenn Sie Filme für Soziale Netzwerke planen

LinkedIn, Snapchat, TikTok, Twitter, YouTube, Facebook, Instagram,... haben Sie den Überblick noch? Welche Filme, in welchem Seitenverhältnis und mit welcher Längenbeschränkung Sinn machen, erfahren Sie in diesem Artikel.


Soziale Netzwerke bieten große Möglichkeiten, zielgruppenorientiert zu arbeiten. Es ist beispielsweise über LinkedIn möglich, mit Werbung gezielt Arbeitnehmer mit mehr als 5 Jahren Berufserfahrung im Bereich Marketing aus München anzusprechen.

Doch wird eben dieser Arbeitnehmer - nennen wir ihn nachfolgend Peter - bei LinkedIn einen anderen Inhalt interessant finden, als die 15-Jährige Alexandra, die täglich mehrere Male TikTok anschaut.


Natürlich sollten die Inhalte so konzipiert sein, dass sie die Zielgruppe gerne sieht. Versuchen Sie aus der Zielgruppe heraus zu denken: Was würde Alexandra dort interessieren? Was könnte man anders machen, um aufzufallen? Wie können wir emotional und interessant gestalten?

Beachten Sie schon in der Konzeption die späteren Ausspielwege und -plattformen. In diesem Artikel geben wir einen Überblick über die unterschiedlichen (insbesondere technischen) Anforderungen an die bekanntesten Sozialen Netzwerke.



Die richtige Strategie ist wichtig

Bei der Planung Ihrer Video-Strategie ist es unerlässlich geworden, über verschiedene Plattformen nachzudenken. Überlegen Sie sich, welche Ziele Sie wo besonders gut umsetzen können. Ein Recruiting kann beispielsweise besonders erfolgreich bei LinkedIn implementiert werden. Eine Produkt- oder Imagewerbung im B2C Bereich mit junger Zielgruppe beispielsweise bei Instagram oder TikTok. Fragen Sie sich also: Wie kann ich Peter davon überzeugen, sich bei meinem Unternehmen zu bewerben? Oder: Wie kann ich Alexandra überzeugen, ihren Freunden von meinem Produkt zu erzählen?



Tipp: Passen Sie den Content an die Plattform und die Zielgruppe an. Beachten Sie diese Anpassungen bereits in der Strategie-Planung und der Konzeption. So können Sie die unterschiedlichen Anforderungen im Blick behalten.

Es kommt auch auf die Länge an

Die Gesellschaft wird immer schnelllebiger. Vielleicht haben Sie es bei sich auch schon beobachtet, dass Sie manche Videos nach wenigen Sekunden schließen? Es wird immer wichtiger, Inhalte in den ersten Sekunden so spannend zu präsentieren, dass Zuschauer die Filme weiter sehen wollen.


Tipp: Im Idealfall ist dem Zuschauer nach 5 Sekunden klar, warum er dieses Video sehen sollte.

Außerdem sollte die Länge des Videos an die Plattform angepasst sein. Zwar dürfen Videos im Instagram Feed bis zu 60 Sekunden lang sein, es gilt aber: Je kürzer und prägnanter, desto besser. Unsere Empfehlung liegt bei 15 bis 30 Sekunden für Instagram Feed, für Instagram-Stories bei maximal 10 Sekunden.

Für LinkedIn und Facebook empfehlen wir eine Länge von ca. 45-120 Sekunden. Mit Abstand am schnelllebigsten ist Snapchat, während die maximale Länge bei gerade einmal 10 Sekunden liegt, empfehlen wir eine Länge von 5 Sekunden.


Mit seinem Buch Tiny Tales zeigte Florian Meimberg, dass man ganze Geschichten mit nur 140 Zeichen erzählen kann. Inzwischen arbeitet er als Regisseur und hat ein paar seiner Stories als Kurzfilme umgesetzt.



Technische Anforderungen an Plattformen

Genauso unterschiedlich wie die Länge, sind die technischen Anforderungen an das Format. Diese sollten schon in der Konzeptionsphase, also vor Beginn der Produktion, im Blick behalten werden. Im Idealfall wird der Content nativ im richtigen Seitenverhältnis für die Plattform produziert und nicht ein 16:9-Bild später rechts und links auf ein quadratisches Fenster beschnitten. So kann an einem Drehtag beispielsweise Content für die Webseite (16:9 Video) und für die Instagram Story (Bildseitenverhältnis: Hochkant 9:16) produziert werden, wenn man nicht vergisst die Kamera um 90° zu drehen.

Das Seitenverhältnis in der Postproduktion auszugleichen ist keine gute Idee: Viele Motive eignen sich nicht für Hochkant-Formate (zum Beispiel Motive aus dem Automotiv-Bereich) oder die sinnvolle Bildgestaltung einer Person im goldenen Schnitt wird zerstört.

Wir empfehlen daher immer schon bei den Dreharbeiten am Set das Seitenverhältnis zu beachten. Insbesondere Monitore der Marke smallHD empfehlen sich, um sich Seitenverhältnisse und beliebige Overlays anzuzeigen.


Ein gut kadriertes 16:9 Bild funktioniert in quadratischem und 9:16 (Hochkant) Seitenverhältnis in der Regel nicht, vor allem bei breiten Motiven im Automotive-Bereich würde das Bild abgeschnitten werden. Unsere Empfehlung: Produzieren Sie die Inhalte nativ im richtigen Seitenverhältnis.


Um einen umfassenden Überblick an die Anforderungen verschiedener Plattformen zu bekommen, haben wir die entsprechenden Video Requirements in einer Tabelle zusammengefasst.



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